Das kann sich sehen lassen: Ein deutscher Meister und zwei Vize-Meister kommen aus Elmshorn.
1034 Athleten aus 13 Landesturnverbänden und 350 Vereinen waren bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Einbeck am Start. Alle Sportler hatten sich zuvor über die einzelnen Landesmeisterschaften für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften qualifizieren müssen.
Von der Fechtabteilung des EMTV gingen Loreley Wall, Emlie Wrage, Jannik Fürstenau, Arsenij Wall und Gerald Hinz im Friesenkampf an den Start. Beim Friesenkampf handelt es sich um eine Abwandlung des modernen Fünfkampfes und besteht aus den Disziplinen Fechten, Schwimmen, Laufen, Kugelstoßen und Luftgewehrschießen.

In den Wochen vor diesem Großereignis hatten die Fechter sich in den verschiedenen Abteilungen des EMTV und der Elmshorner Schützengilde in den ihnen als Fechter doch eher fremden Disziplinen Unterstützung und Tipps geholt.

Am Samstag zeigten alle Sportler solide Leistungen beim Luftgewehrschießen, Schwimmen und in der Leichtathletik. So beendeten sie den ersten Wettkampftag und immerhin schon 4 von 5 erledigten Disziplinen mit guten Ausgangspositionen (Loreley als Zweite, Gerald als Dritter und Jannik als Sechster in ihren jeweiligen Doppeljahrgängen). Die entgültige Entscheidung sollte dann aber im Fechten am nächsten Tag fallen.

Am Sonntag starteten dann zunächst die Herren in den Wettbewerb. Gerald konnte hier 8 seiner 9 Gefechte gewinnen und konnte mit 14,444 Punkten im Fechten noch seine beiden Kontrahenten vom Vortag überholen, so dass er mit einer Gesamtpunktzahl von 48,782 Punkten Deutscher Meister wurde.
Jannik konnte sensationell 11 seiner 12 Gefechte gewinnen und machte mit 15,00 Punkten im Degenfechten nochmal einen riesigen Satz nach vorne und wurde, auch für ihn völlig unerwartet, Deutscher Vizemeister in der Altersklasse 14/15 Jahre. Auch Loreley Wall konnte im Fechten überzeugen und konnte ihren 2.Platz vom Vortag bestätigen, so dass auch sie sich Deutsche Vizemeistern nennen darf.

Foto von links nach rechts:
Gerald Hinz, 1. Platz, Altersklasse 50+
Arsenij Wall, 10. Platz, Altersklasse 14/15
Jannik Fürstenau, 2. Platz, Altersklasse 14/15
Loreley Wall, 2. Platz, Altersklasse 12/13
Emilie Wrage, 6. Platz, Altersklasse 14/15
 
 
 

Am 9. und 10. Februar 2019 fand in Munster der alljährliche Lili-Marleen-Degen-Cup statt, an dem auch insgesamt 5 Fechter/innen vom Elmshorner MTV an den Start gingen.

Am Samstag starteten die A-Jugendlichen. Hier waren Jannik Fürstenau und Anna von Wolff am Start.

Für Jannik begann das Turnier sehr gut. Beide Runden konnte er souverän bestreiten und konnte bis auf ein Gefecht alle Gefechte gewinnen, so dass er nach beiden Vorrunden als 2.Platzierter von 18 Teilnehmern in die K.o.- Runde einzog.

Sein erstes K.o-Gefecht konnte er dann auch souverän mit 15: 5 gewinnen. Das zweite K.o- Gefecht verlor er dann sehr unglücklich, leider auch aufgrund einer zweifelhaften Entscheidung des Obmannes, der das Gefecht bei einem Stand von 11:13 wegen Passivität abbrach, obwohl es zwischenzeitlich hier neue Regelungen gibt. Am Ende reichte es daher für einen immer noch guten 6.Platz.


Auch Anna startete gut in ihr Turnier und konnte einige Gefechte für sich entscheiden. Ihr erstes K.o.-Gefecht verlor sie dann aber leider, so dass es am Ende für einen 7.Platz reichte.


Nach der A-Jugend waren die Schüler/innen der Jahrgänge 2007 bis 2009 am Start. Hier war für den EMTV nur Lea Fürstenau am Start. In den Vorrunden fochten Jungs und Mädchen zunächst gemeinsam, wurden nachher aber getrennt gewertet. Nach einem etwas holprigen Start konnte Lea sich gut und sogar auch gegen die männliche Konkurrenz durchsetzen und konnte bis auf 2 Gefechte (gegen männliche Mitfechter) alle anderen Gefechte gewinnen, so dass sie ungefährdet Erste wurde und einen Riesenpokal mit nach Hause nehmen durfte.


Am Sonntag gingen im Juniorenwettbewerb Finn Frauen und Emilie Wrage an den Start. Bei den Junioren war das Teilnehmerfeld leider deutlich kleiner als am Vortag in der A-Jugend.

Am Ende waren sich Finn und Emilie einig und belegten beide einen guten 3. Platz.

5 Landesmeistertitel gehen nach Elmshorn

Am 24. Juni 2018 nahmen Lea Fürstenau, Loreley Wall, Emilie Wrage, Lilli Löhler, Lasse Brackert, Jannik Fürstenau, Arsenij Wall und Gerald Hinz, alles Fechter/innen des EMTV Elmshorn, am Friesenkampf, einer Abwandlung des Modernen Fünfkampfes, in Eutin teil. Der Friesenkampf hat nichts zu tun mit Teebeutelweitwurf oder Gummistiefelschleudern, sondern besteht aus den Diszilinen Fechten, Schwimmen, Laufen, Kugelstoßen sowie Luftgewehrschießen. Der Friesenkampf ist innerhalb des Deutschen Turnerbundes organisiert und fand daher im Rahmen der auf Landesebene stattfindenen Landesmehrkampfmeisterschaften in Eutin statt. Alle Teilnehmer hatten sich im Vorfeld mit den fechtuntypischen Sportarten vertraut gemacht und hatten teilweise in den jeweiligen Sparten des EMTV bzw. des Schützenvereins mittrainiert, um sich ein wenig auf die Wettkämpfe vorzubereiten.

Los ging es am Sonntagmorgen mit dem Luftgewehrschießen, hier hieß es eine ruhige Hand zu bewahren. Hier zeigte sich bereits recht deutlich, wer schon Erfahrungen mit dem Schießsport hat und wer hier noch recht frisch dabei ist. Nur die jüngste Teilnehmerin, Lea Fürstenau (2007), konnte hier noch pausieren, da das Schießen erst ab 12 Jahren erlaubt ist. Weiter ging es danach auf den Sportplatz zum Laufen und Kugelstoßen und dann zum Schwimmen. Am Ende stand der allen vertrauteste Sport im Vordergrund, das Fechten. Hier wurde in großen Runden, jeder gegen jeden, gefochten.

Am Ende gingen 5 Landesmeistertitel an den EMTV Elmshorn: Lea Fürstenau (Altersklasse 10/11 Jahre), Loreley Wall (Altersklasse 12/13 Jahre), Emilie Wrage (Altersklasse 14/16 Jahre), Arsenij Wall (Altersklasse 14/15 Jahre) und Gerald Hinz (Altersklasse 19-29 Jahre).

Über den Vizelandesmeistertitel und damit Silber konnten sich Lilli Löhler (Altersklasse 12/13 Jahre) und Jannik Fürstenau (Altersklasse 14/15 Jahre) freuen, Lasse Brackert nahm die Bronzemedaille mit nach Hause. Alle Teilnehmer ab 12 Jahre haben sich damit für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Einbeck qualifiziert. 

 

 

Wertvolle Tipps vom Europameister

Am 2. September 2018 wagten neben Gerald Hinz auch Finn Frauen (2002) und Jannik Fürstenau (2003) den Start beim Hambuger Marathonturnier, einem Fechtturnier für Aktive. Beide starteten damit zwei Altersklassen höher als gewohnt und mussten sich mit deutlich älteren und erfahreneren Fechtern messen. Mit dem Ziel "nicht Letzter zu werden" waren beide dort mit der Erwartung an den Start gegangen, dass sie die meisten Gefechte wohl deutlich verlieren werden.

Hier ist Jannik Fürstenau im Gefecht zu sehen.

Hier ist Jannik Fürstenau im Gefecht zu sehen.

Das Besondere bei diesem Turnier ist, dass jeder Fechter gegen jeden anderen Fechter antreten muss, Vorrunden oder K.O.-Gefechte gibt es nicht, am Ende wird ausgezählt,  wer die meisten Siege erzielt hat. Beide konnten jedoch erstaunlich gut mit den aktiven Fechtern mithalten und den einen oder anderen mit gelungenen Aktionen überraschen, so dass beide am Ende etwa die Hälfte der Gefechte für sich entscheiden konnten. Dieses tolle Ergebnis reichte dann am Ende für einen sehr guten 11. Platz für Finn Frauen und ebenfalls sehr guten 13. Platz für Jannik Fürstenau.

Jannik Fürstenau und Finn Frauen

Jannik Fürstenau und Finn Frauen

Insgesamt waren etwa 25 Teilnehmer am Start. Neben den einzelnen Erfolgserlebnissen stand aber auch der Spaß und das Sammeln von Erfahrungen im Vordergrund. So gab es nach einem knapp verlorenen Gefecht für Jannik Fürstenau dann auch schon mal den einen oder anderen Tipp vom amtierenden Europameister Guido Quanz. 

Jannik Fürstenau im Gespräch mit Guido Quanz

Auch Gerald Hinz war in guter Form und konnte die meisten Gefechte für sich gewinnen. Am Ende musste er sich nur dem Europameister Guido Quanz und Todd Koslowski geschlagen geben und belegte einen guten 3. Platz. Bei den Damen war das Teilnehmerfeld mit 4 Fechterinnen leider sehr übersichtlich. Hier konnte sich Emilie Wrage ebenfalls den 3. Platz sichern.

 

 

Gleich 4 Fechterinnen des Elmshorner MTV hatten sich für die Deuteschen Meisterschaften der B-Jugend - das Highlight der Saison- über die Ranglistenplätze qualifiziert.

Im älteren Jahrgang (2004) traten Emilie Wrage und Anna von Wolff an und im jüngeren Jahrgang (2005) Lilli Löhler und Loreley Wall.

Los ging es am Samstag mit der Vorrunde im älteren Jahrgang, in der jede Fechterin in ihrer Gruppe "jede gegen jede" fechtet. Von den 52 gestarteten Teilnehmerinnen stiegen dann die besten 42 Fechterinnen in die Zwischenrunde auf. Anna von Wolff, die erst in diesem Jahr überhaupt ihre Fechtprüfung abgelegt hatte und daher noch nicht über große Turniererfahrung verfügt, konnte in der Vorrunde leider keinen Sieg verbuchen und schied als 47. aus dem Wettbewerb aus. Für Emilie Wrage, die bereits letztes Jahr an den Deutschen Meisterschaften teilgenommen hatte, lief es zunächst besser und sie konnte mit 2 gewonnen Gefechten in der Vorrunde als 32. in die Zwischenrunde einziehen. In der Zwischenrunde konnte Emilie dann jedoch nur 1 von 5 Gefechten gewinnen. Das reichte dann leider nicht mehr für den Einzug in die K.O.-Gefechte, so dass sie am Schluss den 39. Platz belegte.

Bei dem jüngeren Jahrgang gingen insgesamt 54 Fechterinnen an den Start.  Auch hier ging es in der Vorrunde um den Einzug der besten 42 Fechterinnen in die Zwischenrunde. Während Lilli mit 3 gewonnen Gefechten als 19. sicher in die Zwischenrunde einziehen konnte, musste Loreley noch zittern. Sie hatte in der Vorrunde nur 1 Gefecht gewinnen können und musste bis zur Auswertung aller Runden warten. Am Ende konnte sie aufgrund ihres guten Indexes als 42. von 42. Fechterinnen glücklicherweise noch in die Zwischenrunde einziehen. In der darauffolgenden Zwischenrunde verlor Loreley die ersten 3 Gefechte, konnte dann aber nochmal alle Kräfte mobilisieren und die letzten beiden Gefechte gewinnen. Wieder musste sie um den Einzug der besten 32 Fechterinnen in die K.O.-Gefechte bangen, und wieder reichten Index und die nötige Portion Glück, um als 32. in die nächste Runde einzuziehen. Bei Lilli lief es in der Zwischenrunde deutlich besser. Sie konnte von ihren 5 Gefechten 4 Gefechte deutlich gewinnen und schaffte es so auf Rang 11. locker in die Runde der besten 32 Fechterinnen. Ihr erstes K.O.-Gefecht gegen Mariella Tomic (Heidenheimer SB) verlor Loreley mit 6:10, nutze danach aber ihre Chance im Hoffnungslauf gegen Samantha Rus (OSC Berlin), welches sie mit 10:6 gewinnen konnte. Gegen Mara Meier (FSG Warendorf) war dann jedoch Schluss und sie verlor mit 5:10. Am Ende reichte es für Loreley für einen phantastischen 16. Platz. Lilli konnte ihr erstes Gefecht gegen Serefina Ninin (OSC Berlin) mit 10:9 knapp für sich entscheiden. Im nächsten Gefecht gegen Juna Gonano (TSV Bayer Leverkusen) konnte Lilli sich zunächst durchsetzen und führte bereits mit 9:7 gegen die starke Linkshänderin. Leider konnte die gegenerische Fechterin jedoch noch das Ruder herumreißen und das Gefecht mit 10:9 für sich entscheiden. Auch Lilli nutze aber ihre Chance im Hoffnungslauf gegen Mailin Dörr (FC Offenbach) und gewann dieses Gefecht mit 10:7. Im letzten Gefecht gegen Jade Röller (FC Berlin Südwest) verlor Lilli dann zwar mit 6:10 - freute sich am Ende jedoch über einen hervorragenden 13. Platz.

Am Sonntag gingen dann alle 4 Fechterinnen gemeinsam im Länderpokal für Schleswig-Holstein als Mannschaft an den Start. Erster Gegner der Vorrunde war die Mannschaft aus Berlin 2. Lilli und Loreley konnten ihre guten Leistungen vom Vortag erneut zeigen und konnten zeitweise sogar einen Vorsprung herausarbeiten. Leider reichte es am Ende nicht ganz und die Mannschaft verlor knapp mit 39:45. Auch im nächsten Gefecht gegen Sachsen 2 zeigten die Fechterinnen zeitweise tolle Leistungen, aber auch hier reichte es am Ende leider nicht für einen Sieg und das Gefecht ging mit 45:42 denkbar knapp an die Gegner. Gegen den späteren Silbermedaillen-Gewinner Nordrhein hatten die Elmshornerinen dann keine Chance und verloren am Ende mit einem respektablen Ergebnis von 25:45. Aufgrund des guten Indexes schafften die Mädchen noch knapp den Sprung ins Achtelfinale der besten 16 Mannschaften. Hier trafen sie auf Württemberg 2, denen sie mit 27:45 unterlagen, und am Ende zufrieden mit dem 15. Platz sein konnten.

Für alle beteiligten Fechterinnen, Trainer und mitgereisten Eltern war der Wettkampf ein tolles Erlebnis, von dem sie sicher noch lange zehren werden.

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