Gleich 4 Fechterinnen des Elmshorner MTV hatten sich für die Deuteschen Meisterschaften der B-Jugend - das Highlight der Saison- über die Ranglistenplätze qualifiziert.

Im älteren Jahrgang (2004) traten Emilie Wrage und Anna von Wolff an und im jüngeren Jahrgang (2005) Lilli Löhler und Loreley Wall.

Los ging es am Samstag mit der Vorrunde im älteren Jahrgang, in der jede Fechterin in ihrer Gruppe "jede gegen jede" fechtet. Von den 52 gestarteten Teilnehmerinnen stiegen dann die besten 42 Fechterinnen in die Zwischenrunde auf. Anna von Wolff, die erst in diesem Jahr überhaupt ihre Fechtprüfung abgelegt hatte und daher noch nicht über große Turniererfahrung verfügt, konnte in der Vorrunde leider keinen Sieg verbuchen und schied als 47. aus dem Wettbewerb aus. Für Emilie Wrage, die bereits letztes Jahr an den Deutschen Meisterschaften teilgenommen hatte, lief es zunächst besser und sie konnte mit 2 gewonnen Gefechten in der Vorrunde als 32. in die Zwischenrunde einziehen. In der Zwischenrunde konnte Emilie dann jedoch nur 1 von 5 Gefechten gewinnen. Das reichte dann leider nicht mehr für den Einzug in die K.O.-Gefechte, so dass sie am Schluss den 39. Platz belegte.

Bei dem jüngeren Jahrgang gingen insgesamt 54 Fechterinnen an den Start.  Auch hier ging es in der Vorrunde um den Einzug der besten 42 Fechterinnen in die Zwischenrunde. Während Lilli mit 3 gewonnen Gefechten als 19. sicher in die Zwischenrunde einziehen konnte, musste Loreley noch zittern. Sie hatte in der Vorrunde nur 1 Gefecht gewinnen können und musste bis zur Auswertung aller Runden warten. Am Ende konnte sie aufgrund ihres guten Indexes als 42. von 42. Fechterinnen glücklicherweise noch in die Zwischenrunde einziehen. In der darauffolgenden Zwischenrunde verlor Loreley die ersten 3 Gefechte, konnte dann aber nochmal alle Kräfte mobilisieren und die letzten beiden Gefechte gewinnen. Wieder musste sie um den Einzug der besten 32 Fechterinnen in die K.O.-Gefechte bangen, und wieder reichten Index und die nötige Portion Glück, um als 32. in die nächste Runde einzuziehen. Bei Lilli lief es in der Zwischenrunde deutlich besser. Sie konnte von ihren 5 Gefechten 4 Gefechte deutlich gewinnen und schaffte es so auf Rang 11. locker in die Runde der besten 32 Fechterinnen. Ihr erstes K.O.-Gefecht gegen Mariella Tomic (Heidenheimer SB) verlor Loreley mit 6:10, nutze danach aber ihre Chance im Hoffnungslauf gegen Samantha Rus (OSC Berlin), welches sie mit 10:6 gewinnen konnte. Gegen Mara Meier (FSG Warendorf) war dann jedoch Schluss und sie verlor mit 5:10. Am Ende reichte es für Loreley für einen phantastischen 16. Platz. Lilli konnte ihr erstes Gefecht gegen Serefina Ninin (OSC Berlin) mit 10:9 knapp für sich entscheiden. Im nächsten Gefecht gegen Juna Gonano (TSV Bayer Leverkusen) konnte Lilli sich zunächst durchsetzen und führte bereits mit 9:7 gegen die starke Linkshänderin. Leider konnte die gegenerische Fechterin jedoch noch das Ruder herumreißen und das Gefecht mit 10:9 für sich entscheiden. Auch Lilli nutze aber ihre Chance im Hoffnungslauf gegen Mailin Dörr (FC Offenbach) und gewann dieses Gefecht mit 10:7. Im letzten Gefecht gegen Jade Röller (FC Berlin Südwest) verlor Lilli dann zwar mit 6:10 - freute sich am Ende jedoch über einen hervorragenden 13. Platz.

Am Sonntag gingen dann alle 4 Fechterinnen gemeinsam im Länderpokal für Schleswig-Holstein als Mannschaft an den Start. Erster Gegner der Vorrunde war die Mannschaft aus Berlin 2. Lilli und Loreley konnten ihre guten Leistungen vom Vortag erneut zeigen und konnten zeitweise sogar einen Vorsprung herausarbeiten. Leider reichte es am Ende nicht ganz und die Mannschaft verlor knapp mit 39:45. Auch im nächsten Gefecht gegen Sachsen 2 zeigten die Fechterinnen zeitweise tolle Leistungen, aber auch hier reichte es am Ende leider nicht für einen Sieg und das Gefecht ging mit 45:42 denkbar knapp an die Gegner. Gegen den späteren Silbermedaillen-Gewinner Nordrhein hatten die Elmshornerinen dann keine Chance und verloren am Ende mit einem respektablen Ergebnis von 25:45. Aufgrund des guten Indexes schafften die Mädchen noch knapp den Sprung ins Achtelfinale der besten 16 Mannschaften. Hier trafen sie auf Württemberg 2, denen sie mit 27:45 unterlagen, und am Ende zufrieden mit dem 15. Platz sein konnten.

Für alle beteiligten Fechterinnen, Trainer und mitgereisten Eltern war der Wettkampf ein tolles Erlebnis, von dem sie sicher noch lange zehren werden.

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